Schaffrath-Stiftung unterstützt die Tafel bei der Anschaffung neuer Hilfsmittel

MÖNCHENGLADBACH Neue Räume, neue Kunden, neue Geräte: Die Mönchengladbacher Tafel hat den nächsten Schritt ihrer Entwicklung gemacht. Monatelang haben die ehrenamtlichen Helfer neben dem normalen Betrieb geplant, vorbereitet und schließlich gepackt – jetzt ist die Tafel im Nordpark angekommen. Die Räume in der früheren Bundeswehrhalle, die zuletzt Theater im Nordpark und schließlich Flüchtlingsunterkunft war, erleichtern der Tafel ihre Arbeit. „Wir haben jetzt eine größere zusammenhängende Fläche, die wir nach unseren Bedürfnissen planen konnten. Das macht unsere Abläufe deutlich leichter“, sagt die Vorsitzende Monika Bartsch. Das Wichtigste aber ist: Die rund 2500 Bedürftigen, die die Tafel mit Lebensmitteln versorgt, kommen gut klar mit dem neuen Ausgabeort. „Wir haben rechtzeitig mit Flyern in fünf Sprachen auf unseren Umzug aufmerksam gemacht.Mit Bussen erreicht man uns aus allen Richtungen. Und wir haben aus-reichend Parkplätze“, berichtet Bartsch.
Der Umzug beschert der Tafel aber auch neue Herausforderungen. Zwar eignet sich die Rampe an dem Gebäude besonders gut, um die in den Supermärkten eingesammelten Lebensmittel anzuliefern. Dazu brauchte es aber einen zusätzlichen Hubwagen, um die Paletten von den Transportwagen in das Gebäude zu bekommen. Auch für die Putzfrauen, die wie alle 150 Vereinsmitglieder ehrenamtlich arbeiten, gibt es nun eine Erleichterung: Für die Reinigung der Böden hat die Tafel zum ersten Mal eine Putzmaschine gekauft. Beide Anschaffungen wurden möglich durch eine Spende von 15.000 Euro der Schaffrath Stiftung für Soziales. „Wie viele Menschen durch ihre ehrenamtliche Arbeit hier Gutes tun, ist wirklich beeindruckend. Alles, was die Tafel macht, kommt unmittelbar den Bedürftigsten in unserer Gesellschaft zugute“, sagt Stiftungsgründerin Renate Schaffrath. Sie verfolgt die Arbeit der Tafel seit vielen Jahren aus unmittelbarer Nähe. „Ich bin sehr froh, dass die Tafel einen neuen Standort gefunden hat. Hier kann das Team von Monika Bartsch die wichtige Arbeit, die wir mit unserer Stiftung sehr gerne unterstützen, fortführen“, so Renate Schaffrath.

Die Zahl der Kunden der Tafel ist stabil. Gestiegen ist zuletzt die Zahl der jungen Menschen, die aufgrund psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig sind und deswegen Unterstützung brauchen. 80 von ihnen kommen jede Woche mit ihrem Betreuer zur Essensausgabe. Die Lebensmittel helfen vielen Familien, sich ein kleines Extra leisten zu können. Monika Bartsch: „Sie können dann vielleicht mal mit ihren Kindern einen Ausflug machen, weil sie das Geld nicht für das Lebens-notwendige ausgeben mussten.“

Abgesehen von einem Mietzuschuss der Stadt finanziert sich die Tafel komplett aus Spenden. Wer die Arbeit der Hilfsorganisation unter-stützen will, findet alle nötigen Informationen im Internet unter www.mg-tafel.de.

Bildunterschrift: Monika Bartsch (Vorsitzende der Tafel), Renate Schaffrath (Vorsitzende der Schaffrath Stiftung für Soziales), Ralf Jüngermann (Mitglied des Kuratoriums der Schaffrath Stiftung für Soziales) und Diane Holzapfel (stellvertretende Vorsitzende der Tafel) bei der Übergabe des Spendenschecks.

Foto-Credit: Schaffrath Stiftung, Isabella Raupold